was bleibt …

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silberperlen
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Ich grüße Dich
Barbara Hauser

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Eine Frage in den Raum stellen

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Hilfe geschieht oft, wenn wir einem Freund eine Frage stellen, die uns am Herzen liegt.
Freunde, die zuhören und uns auch noch die Zeit lassen nachzudenken, sind ein seltenes Geschenk.

Wichtig ist, die Frage zu formulieren und sie auszusprechen. Dadurch bewegt sich das Leben.
Wir bringen den Gedanken in Form, stellen ihn in den Raum, bringen  ihn (uns selbst) zu Gehör.

Oft kommt die Antwort wie von alleine, wir sagen, sie kommt uns zugeflogen.

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Mitgefühl

Welches Wort benutzt der moderne Mensch, wenn er einem, der vielen Obdachlosen, die wir neuerdings auf der Straße sitzen und betteln sehen, etwas gibt?

Früher sagte man – ein Almosen geben.
Synonyme von Almosen sind: Armengeld, Gabe, Gnadenbrot, Gnadengeschenk, milde Gabe, Obolus, Scherflein, Spende…

Außer dem gängigen Wort „Spende“ oder „etwas geben“ werden die anderen Worte kaum noch benutzt.

Doch egalwie wir uns ausdrücken, welches Wort wir benutzen, erst durch das Mitgefühl wird die Spende zum Geschenk. Es umhüllt sie, zaubert ein Lächeln auf die Gesichter und verbindet für einen Moment den Geber und den Empfänger, beschenkt beide und wahrt ihre Würde -einem Lichtfunken gleich, erhellt es das Herz und bleibt uns lange in Erinnerung.

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Es kommt vor …

– Es kommt vor , dass in der Unterführung zur S-Bahn, eine Münze blechern in den Becher fällt. Dort. Im Niemandsland, das den Inder mit seiner Geige umrundet.

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– Es kommt vor, dass sich im vollbesetzten Zug ein scheues Lächeln durch den unsichtbaren Zaun wagt, der sich durch die vielen Nationen windet.

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– Es kommt vor, dass sich zwischen uns! und der Gruppe vermummter Frauen ein scheues Lächeln über die Demarkationslinie wagt.

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farbintensiv

Ich war eben mit einer Bekannten in einem Café… konditioniertes Dahingeplätscher von Worten… Das Übliche… Du weißt schon…Small-Talk… Bin ich extravagant, wenn ich das sage? Nö.
Ich habe nur wieder einmal feststellen können, wie reich mein Leben ist!
Neben dem, was andere als normales Leben empfinden, läuft bei mir ein spannendes anderes gleichzeitig.
Ich hatte den Eindruck, dass meins bunter, vielfältiger, lockerer, freier ist… So, als wären die Bäume für mich grüner und der Himmel vieeel blauer *lächel*

Der Nachmittag hat sich für mich gelohnt, weil mir das wieder einmal vor Augen geführt wurde.

Cool

Es war vor einem halben Jahr, als sich die ganze Familie einsetzte, damit ich mein Uralt- Handy. Du weißt schon… so eins, wo man Hilfe anfordern kann, wenn man Taste für Taste drückt. Naja und SMS konnte ich auch schreiben.
Es war also vor einem halben Jahr, als meine Enkelin nebenbei erwähnte:
„Ich habe in der Uni erzählt, dass ich eine coole Oma habe, die hat doch ganz schnell begriffen, wie man WhatsApp benutzt. Die meisten in Deinem Alter können das überhaupt nicht.“

Und weil sie schon mal da war, fragte ich sie, wie man per Bild mit anderen kommunizieren kann.
Drei Kliks und ich sprach mit meiner Schwester … und sah sie!
Vor Freude lief ich durch die Wohnung und zeigte ihr, was sich in letzter Zeit hier verändert hatte… nachdem ich das Handy rumgedreht hatte. Wir hatten alle echt unseren Spaß.

Ganz ehrlich, das alte Handy hats auch getan, wenn ich von der S-Bahn aus meinem Mann mitteile, dass ich gleich nachhause komme.

Mir fehlen die Gespräche, die sich nach der ersten Überraschung oft unweigerlich ergaben.
„Oh! cool! Ich erinnere mich. So eins hatte ich auch mal.“
Trotzdem. Tauschen würde ich nicht mehr. 🙂